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Bellenda

Eine muss ja mal gesagt werden: Was heutzutage so alles als Prosecco samt mehr oder weniger originellen Wortkreationen (Secco usw) kredenzt wird, ist für die arme Traubensorte namens Prosecco eine – in Bayern würde man sagen – deftige Watschn. Gehen wir einen Schritt zurück. Also, ganz langsam zum Mitschreiben: Prosecco, auch Glera genannnt, ist kein Weintyp, hat auch nichts mit dem italienischen Wort „Secco“ (= trocken) zu tun, sondern ist, ganz simpel, eine Traubensorte, die sich ob ihrer Charakteristiken (floreal, leicht, fruchtig) besonders für die Herstellung unkomplizierter Schaumweine eignet. Gewiss, es gibt auch stille Weine aus der Prosecco-Traube. Ob die gut sind, steht auf einem anderen Blatt (nach dem Motto: man muss nicht alles probiert haben…). Die Prosecco-Traubensorte stammt aus der Hügellandschaft oberhalb von Conegliano in der Provinz Treviso, etwa eine Stunde von Venedig entfernt. Nur Weine aus diesem Anbaugebiet dürfen sich Prosecco nennen, es gibt die Varianten „Frizzante“ (moussierend) und die höhere Qualität „Spumante“ (Sekt, Achtung: keine Flaschengärung!), letztere trägt das DOCG Siegel und gehört damit zur „Luxusklasse“ der italienischen Weintradition.
Nun gibt es natürlich auch eine gewisse Anzahl an Prosecco-Verächtern, denen die Weine zu parfümiert, ja zu „weiblich“ vorkommen. Durchaus verständlich. Aber Gott sei Dank gibt es ja die Qualitätsstufe „col fondo“, wie es im venezianischen Dialekt genannt wird. Das heisst soviel wie: Nachgärung auf natürlichen Hefen in der Flasche (die Hefen bleiben drin). Das mutet dann deutlich maskuliner und komplexer an.
Und jetzt endlich die Überleitung zu unserem Produzenten Bellenda, der in Vittorio Veneto an der „Strada del Vino del Prosecco“ angesiedelt ist. Bellenda produziert verschiedene Qualitätsstufen an Porsecco Spumante, selbstverständlich auch einen „col fondo“, alle Produkte sind, Hand aufs Herz, von allerhöchster Qualität und Finesse!