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Alexander Gottardi

Unsere höfliche Anfrage um Audienz wurde ebenso höflich, wie auch bestimmt beantwortet mit der Kernaussage: Willkommen, sehr gerne, nur leider gibt es bei mir keine Weine zu kaufen. Als begeistertem Genießer von Pinot Noir alias Pinot Nero alias Spätburgunder alias Blauburgunder – wie er hier in Südtirol genannt wird – lässt man sich eine solche Einladung natürlich nicht entgehen. So erscheinen wir an einem regnerischen Augusttag pünktlich in dem hoch über Neumarkt herrlich gelegenen Ansitz, dem Weingut Gottardi.
Starwinzer haben, wie Sterne und Sternchen aus Showbiz und Musikbranche, ja oft auch so ihre Allüren und nicht wenige sind auch mit einer gesunden Portion Arroganz ausgestattet. Alexander Gottardi ist zwar nur nebenberuflich Winzer – in Innsbruck betreibt er einen traditionsreichen Weinhandel und –vertrieb – gehört aber ganz gewiss zur Kategorie „Starwinzer“ zumal er den anerkannt besten Blauburgunder Italiens produziert und, wie bereits erwähnt, chronisch ausverkauft ist.
Von Allüren und Arroganz ist jedoch nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil. Mit viel Passion und Kompetenz erfolgt eine Kellereirundgang, bei welchem, trotz der persönlichen, umfassenden Erfahrung, wieder einmal viel gelernt werden darf. Die anschließende Vertikalverkostung mehrerer Jahrgänge des Gottardi-Blauburgunders rundet das Bild ab: das schmeckt doch eindeutig nach Gevrey-Chambertin! Ach übrigens: Gottardi produziert nur einen Wein. Und das ist gut so, denn, wozu auch mehr?
Offensichtlich hat auch Alexander Gottardi Gefallen gefunden am Konzept der „Weinschmecker“, denn zum Abschied hieß es: Vom neuen Jahrgang ist ein Kontingent für Euch reserviert!